SPD Pattensen will Wirtschaftsförderung stärken
Eine funktionierende Wirtschaftsförderung ist aus Sicht der SPD Pattensen entscheidend für die Zukunft der Stadt: Sie sichert Arbeitsplätze, stärkt den Mittelstand und sorgt dafür, dass Wertschöpfung vor Ort bleibt. In den vergangenen Jahren seien wichtige erste Schritte unternommen worden – gleichzeitig zeige sich jedoch, dass die bestehenden Strukturen nicht ausreichten, um den aktuellen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden. „Die weitere Stärkung der Wirtschaftsförderung stellt die SPD Pattensen deshalb als einen Schwerpunkt ihres Zukunftsprogramms zur Kommunalwahl am 13. September 2026 heraus“, so der Parteivorsitzende und Ortsbürgermeisterkandidat Lasse Ahrens.
Konkret fordert die SPD Pattensen, die Stellen für Wirtschaftsförderung und Fördermittelmanagement zu erhalten und perspektivisch auszubauen. Wirtschaftsförderung dürfe „nicht nebenbei" laufen, sondern brauche klare Zuständigkeiten und eine verbindliche strategische Ausrichtung. Weitere Schwerpunkte sind eine aktive Flächenpolitik für bestehende und neue Betriebe, die Stärkung der Altstadt als Wirtschaftsstandort und ein wieder attraktiverer Wochenmarkt in Pattensen-Mitte.
„Wirtschaftsförderung ist kein Randthema, sondern die Grundlage für die Zukunft unserer Stadt", erklärt Clara Kaciran-Demir, Kandidatin der SPD auf Listenplatz 2 für den Rat der Stadt Pattensen. „Die Gewerbesteuer gehört zu den wichtigsten eigenen Einnahmequellen unserer Kommune – und sie hängt unmittelbar davon ab, wie attraktiv Pattensen als Standort ist. Jeder Betrieb, der sich hier ansiedelt oder erweitert, schafft Arbeitsplätze vor Ort und sorgt dafür, dass Wertschöpfung in Pattensen bleibt.“
Mit Blick auf das strukturelle Defizit von rund zehn Millionen Euro im Jahr sei dies entscheidend, so Kaciran-Demir: „Eine solide Finanzpolitik gelingt nicht allein durch Sparen. Wir müssen auch die Einnahmeseite stärken – mit einer Wirtschaftsförderung, die sichtbar ist, erreichbar ist und konkrete Projekte voranbringt." Am Ende finanzierten diese Einnahmen genau das, was den Menschen im Alltag wichtig sei: Kitas und Schulen, intakte Straßen, Sportstätten und eine gut ausgestattete Feuerwehr.