Ministerpräsident Stephan Weil und SPD-Politiker zu Gast im Mehrgenerationenhaus Mobile in Pattensen

 

Dr. Marion Gemen (2. von links), zweite Vorsitzende des Trägerverein Mobile, und Elke Eicke (l.), dritte Vorsitzende, führten die Politiker durch das Haus, das zum großen Treffpunkt für Jung und Alt in Pattensen geworden ist: Ministerpräsident Stephan Weil (rechts), SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Miersch, Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann und Dr. Silke Lesemann

 

„Wir sind sehr stolz auf unser Haus“: Ministerpräsident Stephan Weil und SPD-Politiker zu Gast im Mehrgenerationenhaus Mobile in Pattensen.
Gestern hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) das Haus besucht, begleitet wurde er von der für Pattensen zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Silke Lesemann, Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann (SPD) und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch (SPD), der auch Pate der Einrichtung ist.

 

Dr. Marion Gemen, zweite Vorsitzende des Trägerverein Mobile, und Elke Ecke, dritte Vorsitzende, führten die Politiker durch das Haus, das zum großen Treffpunkt für Jung und Alt in Pattensen geworden ist. Über die Jahre wuchs das Angebot immer mehr, mittlerweile füllt das aktuelle Herbstprogramm mehr als 40 Seiten. Allein die Palette an Betreuungsangeboten ist immens und deckt alle Altersgruppen ab. 43 Hauptamtliche und etwa 70 Ehrenamtliche sind derzeit im Mobile tätig. „Wir sind sehr stolz auf unser Haus“, sagte Eicke.

Miersch fragte interessiert bei dem Angebot „Wunschgroßelterndienst“ nach, der kinderliebe, vitale ältere Menschen als „Wunschgroßeltern“ an Eltern oder Alleinerziehende vermittelt. „Dafür bist Du noch viel zu jung, Matthias“, scherzte Ministerpräsident Weil, der wissen wollte, was sich in den vergangenen Jahren in Sachen Zwischenmenschlichkeit bei den Besuchern des Hauses verändert habe. „Menschen haben ein Grundbedürfnis, sich auszutauschen - das war früher so, und das ist auch heute so“, sagte Eicke. Allerdings habe sich die Altersstruktur der Besucher gewandelt, hinzu gekommen seien vermehrt junge Mütter. So sei zum Beispiel der Stilltreff sehr beliebt, berichtete die Vorsitzende.

Weil zeigte sich beeindruckt von „der Dauer und Breite des Engagements“ der Mitarbeitenden und lobte „die sehr schöne Atmosphäre“ in dem Haus. Lesemann bezeichnete das Mehrgenerationenhaus als Vorzeigeprojekt. Derzeit stoße an das Haus räumlich an seine Grenzen, der Verein würde die Einrichtung gern erweitern, so sei beispielsweise der Bedarf nach Betreuung von Demenzerkrankten sehr hoch, berichtete Eicke. „An den Plänen sollten wir festhalten“, betonte Miersch und Schumann signalisierte „einen neuen Anlauf“ für die Umsetzung. Am Ende des Besuchs trugen sich Lesemann und Weil sich in das Gästebuch der Einrichtung und in das Buch der Stadt Pattensen ein.